22.11.2025 Antifa-Demo in Lichtenberg: „Kein Vergeben – Kein Vergessen

Gegen Nazitreffpunkte, Rassismus und soziale Ausgrenzung! In Gedenken an alle Opfer rechter Gewalt. KEIN VERGEBEN – den Nazis und Rassisten! KEIN VERGESSEN – der Opfer rechter Gewalt!

14:00 KONZERT- Vorplatz Bahnhof Lichtenberg: PTK, Sechser (Teuterecords), Kalaszniko, t.b.a.
15:30 DEMO-BEGINN

SOLIDARISCH BLEIBEN:
Wir wünschen uns am 22. November eine Demonstration, auf der sich möglichst viele Menschen zu Hause fühlen. Darum bitten wir euch: Achtet auf einander. Für Sexismus, Antisemitismus, Trans- oder Queerfeindlichkeit ist bei uns kein Platz.
Parteien und Organisationen die Abschiebungen, Aufrüstung und Genozid aktiv unterstützen, sind samt ihrer Fahnen und Banner klar unerwünscht.
Kommt nüchtern, gefährdet keine anderen Demoteilnehmer*innen und sorgt dafür, dass euch rechte Fotografen und Streamer nicht abbilden können.Am 21. November jährt sich der Todestag von Silvio Meier zum 33. mal. Gleichermaßen jährt sich der rassistische Brandanschlag im Schleswig-Holsteinischen Mölln zum 33. Mal, welcher Ayşe Yilmaz, Bahide Arslan und Yeliz Arslan das Leben kostete.
Ihnen und allen anderen Opfern rechter Gewalt wollen wir gedenken. Gleichzeitig wollen wir rechte Strukturen und Treffpunkte offenlegen, um die potentiellen um die potentiellen Täter*innen von Morgen in ihrem Handeln einzuschränken. Kommt mit uns auf die Straße und zu den Veranstaltungen im Vorfeld des Wochenendes. Niemand ist vergessen!

RECHTE GEWALT WIEDER AUF HOHEM NIVEAU

Die AfD-Wahlergebnisse und der Überbietungswettbewerb der regierenden Parteien, darum wer am effektivsten abschiebt, sorgt bei Faschos gerade für reichlich Oberwasser. Die Kinder-Neonazis im 90er-Glatzen-Look, der rassistische Ü50-Nachbar oder die Polizistin, die gerade Hitler-Bildchen in der Whatsapp-Gruppe mit Kolleg*innen teilt – das aktuelle rechte Klima bestärkt sie in der vermeintlichen Richtigkeit ihrer Menschenfeindlichkeit. Das Resultat ist deutlich spürbar. Neben dem Anstieg rechter Propaganda in Berlin, explodiert die Zahl rechter Übergriffe und Bedrohungen förmlich.

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Antifa ist notwendig.

Infoveranstaltung anlässlich der bundesweiten Demonstration in Jena am 14.06.2025

16.05.2025 @ Rote Insel (S-Yorckstrasse )
doors open 19:30 Uhr
Input pünktlich 20:00 Uhr

Vorwurf: Antifaschismus

Wer sich gegen rechts engagiert, aber mehr will als die parlamentarische Demokratie als solche zu verteidigen, ist schnell mit der deutschen Diskurswalze konfrontiert, die versucht jede kritische Bestrebung als “linke Chaoten” plattzumachen. Wer sich nicht schnell genug distanziert, wo das kapitalistische Wirtschaftssystem in Frage gestellt wird oder gar ein Farbbeutel geflogen ist, bekommt nicht nur von der Springerpresse Probleme.

Zivilgesellschaftliche Akteurinnen, beispielsweise im Bereich der politischen Bildung sowie in der Antisemitismusprävention, verlieren immer mehr den Boden unter den Füßen und die Mittel, um ihre Arbeit fortsetzen zu können. Mit parlamentarischen Anfragen wollen CDU und AfD den Druck auf linke Zivilgesellschaft steigern und Misstrauen und Unsicherheit säen. Berufsverbote bei Lehrerinnen oder Hochschulmitarbeitenden scheinen wieder en vogue. Ermittlungen nach §129 StGB nehmen zu – egal ob gegen die kurdische Bewegung, Klimaaktivistinnen, Antikapitalistinnen und nicht zuletzt Antifaschist*innen.

Aktuell werden umfangreiche Ermittlungen gegen Antifaschist*innen geführt, die während eines internationalen Nazi-Treffens in Budapest – dem sogenannten „Tag der Ehre“ – Nazis angegriffen haben sollen. Länderübergreifend sind ein gutes Dutzend Personen von der Repression betroffen. Antifas werden in Ungarn, Deutschland und Frankreich in Knästen gehalten, sitzen auf Anklagebänken, wurden ausgeliefert oder werden von einer Auslieferung bedroht.

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Nazis klatschen – Eine antifaschistische PunkRock-Lyrik-Lesung

Das nächste Arschloch wird Kanzler. Die faschistische AfD sitzt als zweitstärkste Partei im Parlament.

Während noch darüber diskutiert wird, ob Friedrich Merzens Kuschelkurs mit der AfD die Brandmauer zum bröckeln bringt, ist davon vielerorts nicht mehr viel mehr übrig als Luftschlösschen. Die braune Suppe ist am Dampfen und treibt den herrschenden Diskurs mit ihren faschistischen Ideen vor sich her. Antifa ist und bleibt Handarbeit. Als Hauptgang gibt’s an diesem Abend ein buntes Potpourri aus (Lied)Texten aus der Geschichte der antifaschistischen Bewegung und aktuellen PunkRock-Tracks. Und als Beilage Statements zum aktuellen Rechtsruck.

Freitag, 21.03.25, 19 Uhr
beim Westberliner Antifa-Tresen
in der Roten Insel
S + U Yorckstraße

13.12. Glühwein statt Stammheim- Soliabend für Antifas

Kommet und staunet. Am 13.12. öffnen wir die Tore für eine Menge Spiel und Spaß. Neben dem Geruch von frischem Popcorn, roten und weißen Glühwein (auch alkoholfrei) und Snäx ohne Ende laden wir euch zu einem unvergesslichen Abend ein. Ein bis zwei AntiRep-Soligruppen geben einen kurzen Überblick über ihre aktuelle Arbeit und danach raten wir beim Video-Quiz zu unserer Bewegungsgeschichte um die Wette. Für eure liebsten haben wir gesorgt, neben Rubbellosen, Solishirts und weiterem funky Stuff könnt ihr Armbänder basteln und euch der Pyrografie hingeben.

Ab 19 Uhr gehts los. Um 20 Uhr kurzer Input und ab 21:00 Ratespaß. Bringt eure Friends, viel Glühweindurst und euer ganzes Weihnachtsgeld mit!

19:00 Uhr Kiezladen Mahalle, Waldemarstr. 110

Filmscreening & Diskussionen

Filmscreening & Diskussionen – “Niemals Allein Immer Zusammen”
Freitag 18. Oktober @ Rote Insel
Tresen ab 19:30 Uhr
Film + (Nachgespräch mit der Regisseurin) ab 20:00 // 90min Spielzeit

Der Westberliner Antifatresen kehrt mit einer Vorführung des Dokumentarfilms “Niemals allein, immer zusammen” aus der Sommerpause zurück.
Die Doku begleitet fünf Berliner Aktivist*innen durch ihren Alltag und Aktivismus. Sie engagieren sich bei „Fridays for Future“, „Deutsche Wohnen & Co. enteignen“, kämpfen in der Berliner Krankenhausbewegung für bessere Care-Arbeit und setzen sich für die Aufarbeitung rassistisch motivierter Gewalt ein. Es wird ein authentischer und hoffnungsvoller Blick auf die Realitäten politischer Aktivist:innen geworfen und ihre Perspektiven auf die anstehenden gesellschaftlichen Kämpfe reflektiert.

Anschließend laden wir euch ein (mit der Regisseurin Joana Georgi) über den Film und eure Eindrücke zu diskutieren.
Wie immer mit kalten Getränken und in warmer Atmosphäre.

Infoveranstaltung zu Halim Dener – gefoltert. geflüchtet. verboten. erschossen.

Freitag 21. Juni @ Rote Insel (S-Yorckstrasse )
doors open 19:30 Uhr
Input pünktlich 20:00 Uhr

Berthold Brecht hat einmal geschrieben:
„Es gibt viele Arten zu töten. Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen, einem das Brot entziehen, einen von einer Krankheit nicht heilen, einen in eine schlechte Wohnung stecken, einen durch Arbeit zu Tode schinden, einen zum Suizid treiben, einen in den Krieg führen usw. Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“

Der Tod Halim Deners zeigt: Auch das Erschießen durch einen deutschen Polizisten gehört dazu.

Am 30. Juni 1994 wurde der kurdische Jugendliche Halim Dener von einem deutschen Polizisten beim Plakatieren in Hannover erschossen. Sein Tod löste heftige Proteste, eine jahrelange Auseinandersetzung um die Umstände und die Verantwortung der Polizei sowie einen langen Prozess zum aktiven Gedenken aus.
Anlässlich des 30. Todestags blickt die Kampagne Halim Dener nicht nur auf ihre zehnjährigen kollektiven Kämpfe zurück, sondern richtet ihren Blick auch nach vorn, um künftig aus den Erfahrungen zu lernen und Kämpfe zu verbinden. In ihrem Aufruf zur Demonstration am 06.07. in Hannover heißt es:

Wir demonstrieren und protestieren angesichts und gegen die Kriege dieser Welt. Wir beobachten, wie fortschrittliche Bewegungen weltweit unterdrückt und bekämpft werden, und wir stellen uns in internationaler Solidarität an ihre Seite. Wir sind nicht bereit, die Abschottungspolitik der Regierenden an den Außengrenzen hinzunehmen. Wir lehnen uns auf gegen die Repression und die Aushöhlung der Grundrechte. Wir sind traurig, zornig, wütend angesichts von rassistischer Polizeigewalt und rechtem Terror. Wir nehmen die Verbotspolitik nicht mehr hin.
Lasst uns überall dort, wo wir dies tun, Halim Dener und seine Geschichte lebendig werden lassen:
In unseren Aufrufen, Flugblättern und Reden. In unseren Liedern und Transparenten. In unseren Kämpfen und politischen Arbeiten.

Lasst uns zusammenkommen am 06.07.2024 in Hannover – zur großen Demonstration zum 30. Todestag von Halim Dener.

Lasst uns unsere KÄMPFE VERBINDEN und zeigen, dass die antirassistischen und internationalistischen Antworten auf die Krisen dieser Welt lebendig sind.

aktuelle Infos und weiterführende Texte findet ihr hier: https://halimdener.blackblogs.org