Nie wieder Faschismus!

Nie Wieder Faschismus! Gegen NS-Verherrlichung und die Instrumentalisierung des »Tages des politischen Gefangenen!«

Sa. 8. August 2020
12.30 Uhr | S‑Bhf. Hennigsdorf

Anreise:
Berlin: 11.30 Uhr, S‑Bhf. Gesundbrunnen

Für den 8. August mobilisieren Neonazis zu einem sogenannten »Tag der Politischen Gefangenen« nach Hennigsdorf. Die Kundgebung, die vor allem von Freien Kräften aus der Region und Der NPD-Jugend Junge Nationaldemokraten (JN) getragen wird, hat in erster Linie NS-Verherrlichung zum Ziel. Hierfür instrumentalisieren sie gezielt den »Tag des politischen Gefangenen«, der von der politischen Linken als Solidaritätstag für linke Gefangene begangen wird. Die gesamte Naziinszenierung soll vor dem zentrale Hennigsdorfer Mahnmal für die Opfer des Faschismus abgehalten werden, um deren Andenken zu entweihen. Wir werden diese Provokation nicht zulassen und rufen darum für den 8. August zum aktiven Gegenprotest auf!

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In Gedenken an Beate Fischer. – Hass auf Frauen und Sexarbeiter_innen tötet!

In Gedenken an Beate Fischer.
Hass auf Frauen und Sexarbeiter_innen tötet!

Gedenkkundgebung:
Do, 23.07.2020 | 18:00 Uhr
Residenzstr. Ecke Emmentaler Str.

U-Bhf. Residenzstr. | Berlin-Reinickendorf

Veröffentlicht auf „Niemand ist vergessen!

Beate Fischer war 32 Jahre alt, Ehefrau und Mutter zweier Kinder, sie lebte mit ihrer Familie in Berlin-Weißensee. Zudem war sie als Sexarbeiterin tätig. Am 23.Juli 1994 wurde sie von drei jungen Neonazis nach stundenlanger Folter ermordet. Es war ein brutaler, rechter Mord, der sich nicht nur gegen eine Frau richtete. Er steht zugleich in Zusammenhang mit der strukturellen Abwertung und Stigmatisierung von Sexarbeiter_innen.

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Zusammen gegen Faschismus und Militarismus!

100 Jahre Kapp-Putsch – 100 Jahre Generalstreik Veranstaltung & Kundgebung in Schöneberg

Vortrag:
Mo. 9. März 2020 | 19:30 Uhr | Rote Insel |
Mansteinstraße (S/U-Bhf. Yorkstraße)

Referent: Bernd Langer (Kunst und Kampf), Unterstützt durch SZA, AWB, JANOSCH

Kundgebung:
Sa. 14. März 2020 | 15:00 Uhr | Kaiser-Wilhelm-Platz
(Redner*innen + Musiker*innen siehe hier)

Im März 2020 jährt sich zum 100. Mal der Putsch der rechten Generale, der die junge Weimarer Republik beseitigen sollte. Freikorps marschierten in Berlin ein und besetzten die Regierungsgebäude. Sie waren bekannt für ihre Morde an Liebnkecht und Luxemburg und unzähligen Arbeiter*innen. Die Soldaten trugen schon damals das Hakenkreuz.

In Berlin schlug ihnen Widerstand entgegen. Alle Arbeiter*innenorganisationen traten in den Streik und schnürten den Putschisten die Versorgung ab. Heftige Kämpfe gab es auch in Schöneberg. Hier schossen die Soldaten in die Menge und töteten mindestens sieben Menschen. Nahe dem Kaiser-Wilhelm-Platz erinnert heute eine Gedenktafel an sie.

Am 9. März referiert Bernd Langer über die Ereignisse von 1920. Er ist Historiker, kommt aus der autonomen Antifa der 80er/90er und arbeitet aktuell an einem Buch über den Kapp-Putsch.

Für den 14. März ruft die Koordination “Revolution 1918 unvollendet” zu einer Gedenkkundgebung auf. Neben den historischen Bezügen soll auch auf aktuelle Ereignisse eingegangen werden: Faschisten im Militär, Naziterror und politischer Streik.

Unterstützt wird die Aktion durch antifaschistische Gruppen. Seid auch ihr dabei.

Westberlin zeigt Flagge!

Infos: 1918unvollendet.org

Keine Gala für Repressionsbehörden.Gegen den europäischen Polizeikongress!

Am 4. und 5. Februar ist es wieder soweit: Wie jedes Jahr tagt der Europäische Polizeikongress, organisiert vom “Behörden Spiegel”. Es handelt sich um das größte Vernetzungstreffen von Politiker*innen, Geheimdiensten, privaten Sicherheitsfirmen und Schergen diverser Polizeieinheiten. Der Kongress wird finanziert und unterstützt von Rüstungskonzernen und Unternehmen für Sicherheitstechnik.

Ein Schwerpunktthema in diesem Jahr ist eine vermeintliche “Erosion des Rechtsstaats”, die hauptsächlich an mangelnden Befugnissen staatlicher Repressionsbehörden ausgemacht wird. Rechtsstaatlichkeit wird von diesen Leuten mit der totalen Kontrolle des Gesellschaft durch polizeiliche Kräfte, geheimdienstlicher Überwachung und politischer Einflussnahme gleichgesetzt. Die Erzählung von einer “Erosion des Rechtsstaats” dient einzig dem Zweck der Institutionalisierung eines Ausnahmezustandes, welcher alleine durch Aufrüstung gegen den Feind im Innern in den Griff zu bekommen sei. Diese Erzählung ist notwendig, um die repressive Sicherheitsarchitektur weiter auszubauen und letzten Endes auch die Definitionshoheit darüber zu behalten, was noch demokratisch ist und was eben mit allen Mitteln bekämpft werden muss. Hier tritt zu Tage, was schon länger zu beobachten ist: Die Polizei selbst wird zum politischen Akteur und versucht vermeintliche Feinde zu markieren. Diese sind, wie nicht anders zu erwarten, jene Gruppen und Strukturen, die sich unabhängig von den Institutionen des Staates und seiner Einflussnahme organisieren. So wird also auch in diesem Jahr dem “Extremismus” erneut der Kampf angesagt werden.

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Alerta! Paneuropäische Versammlung von Faschisten am 8. Februar 2020 in Budapest

Internationaler Aufruf von Genoss*innen aus Budapest

Liebe Freund_innen und Genoss_innen,

der 8. Februar wird von diversen europäischen faschistischen Gruppierungen als ein internationales Vernetzungstreffen unter dem Namen „Festung Budapest“ genutzt. Ursprünglich initiiert von Blood & Honor, sind die Veranstaltungen offiziell ein Gedenken an gefallene Soldaten der Belagerung von Budapest und mit einer Nachtwanderung werden mehr und mehr Menschen mobilisiert und verschleiert, dass es sich hier eigentlich um eine Zusammenkunft von Neonazis handelt.

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Antifa-Tresen: Die moderne Form der Sklaverei als Gefängnisindustrie in den USA

von Free Mumia Berlin im Rahmen der Free Them All! Veranstaltungsreihe

Fr. 28. Februar 2020 – Berlin – Charlottenburg Schlosstr. 1920:00 Uhr

Selbstorganisierung und politische Kämpfe haben überall auf der Welt eines gemeinsam: sobald sie stark und erfolgreich werden, begegnen ihnen die Herrschenden mit Repression. Dabei ist es oft unerheblich, ob Menschen sich gegen rassististische und sexistische Diskriminierung, zerstörte ökologische Grundlagen, hohe Mieten, Verdrängung oder Krieg wehren, denn Regierungen sind vor allem eines: Garanten der Ausbeutung von vielen und Profit für wenige.

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