Neustart der Kampagne NS-Verherrlichung stoppen!

Die Kampagne „NS-Verherrrlichung stoppen!“ mobilisiert gegen faschistische Verhältnisse in Osteuropa.

Europa 75 Jahre nach dem Ende des deutschen Faschismus: überall arbeiten rechtskonservative, neurechte und Neonaziparteien an einer geschichtspolitischen Wende. Sie verharmlosen und leugnen die Shoah. Das Bild der jüdischen Weltverschwörung ist wieder virulent und bildet zusammen mit dem für die EU konstituierenden Antikommunismus das Amalgam nationalen und euopäischen Selbstverständnisses. Gleichzeitig wird Antifaschistische Gedenk- und Erinnerungspolitik angegriffen und verächtlich gemacht. Während die zivilisatorische Leistung der Roten Armee geleugnet wird, müssen sich Antifas gegen die Übernahme und inhaltliche Aushöhlung antifaschistischen Gedenkens erwehren. Gleichzeitig erhalten Neonazis in ganz Europa freie Fahrt und können Kriegsverbrechern und Faschisten mit staatlichem Schutz gedenken. Daraus ziehen sie regelmäßig die Ermutigung für Übergriffe, Brandanschläge und Morde.

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Buchvorstellung: Faschismus und Krise im 21. Jahrhundert.

Vortrag und Diskussion mit Tomasz Konicz

29.03 | 20 Uhr| Schloßstraße 19 | Charlottenburg

Wohin treiben die beständig nach rechts abdriftenden Gesellschaften in den Zentren des kapitalistischen Weltsystems? Mit jeder neuen Wahl scheint der Durchmarsch der Neuen Rechten unaufhaltsam voranzuschreiten. Die Verrohung des öffentlichen Diskurses, die zunehmende rechte Gewalt, die rasch voranschreitende Aushebelung bürgerlicher Grundrechte – sie lassen Erinnerungen an den Vorfaschismus der 30er Jahre aufkommen.

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