Tresen mit Filmscreening

Beim Westberliner Antifa-Tresen wird in diesem Monat wird der Film „Rise Up“ (2022) gezeigt.Filmemacher:innen ins Gespräch und es gibt, wie immer, Drinks und Musik aus der Dose. Der Film sucht gemeinsam mit fünf außergewöhnlichen politischen Aktivist:innen Antworten auf die verheerenden ökologischen, wirtschaftlichen und autoritären Entwicklungen unserer Zeit. Ab 19:30 gehts los, der Film startet um 20:00.

Mehr Infos zum Film auf: riseup-film.de Continue Reading →


7./8. Juli: Antifa Ratschlag 2023

Antifa Ratschlag 2023 Berlin/Brandenburg
Wo? Schule für Erwachsenenbildung (SFE)

Strategiedebatten + Kampagnenarbeit + Probleme der Organisierung + Kiezantifa + (Anti-)Repression + Feminismus u.v.m.

Gemeinsam Informieren # Analysieren # Diskutieren # Demonstrieren

Die Corona-Pandemie war und ist ein Einschnitt, den wir als Antifaschist*innen in Berlin und Brandenburg personell, organisatorisch sowie politisch, inhaltlich spüren. Was hat sich in den letzten Jahren alles getan! Und wie ist der Stand der antifaschistischen Arbeit?

Wir müssen reden!
Die AfD normalisiert sich zunehmend als „Rechtsaußen-Partei“; Schritt für Schritt werden rechte Szene-Immobilien in Berlin aufgebaut: Blankenburg, Hönow, Kausldorf, Lichterfelde und neuerdings eine AfD-Bundesgeschäftsstelle in Wittenau. Der „3. Weg“ rekrutiert in Berlin fleißig kampfsportaffine erfahrene und junge Nazis. Unsere Gegenstrategien gehen immer weniger auf. Seit Corona erschwerend hinzu kamen die Bemühungen von rechts eine themenbezogene Querfront zu bilden. Dass dies nicht gelingt, ist kein Automatismus. Parallel werden Antifaschist*innen durch staatliches Handeln geschwächt und wir fragen uns, wie wir uns als außerparlamentarische Antifaschist*innen organisieren wollen und sollten, um mit all dem umzugehen.

Wir müssen uns austauschen!
Wir sind uns sicher, ihr könnt dieser Liste weitere Aspekte hinzufügen. Deshalb denken wir, dass es mal wieder notwendig ist eine gemeinsame Bestandsaufnahme zu machen. Dabei schweben uns Analysen und vor allem der Erfahrungsaustausch vor – am besten für Berlin und Brandenburg zusammen. Der gesellschaftliche Rechtsruck und Nazi-Strukturen machen nicht an den Stadtgrenzen halt, also sollten auch wir das nicht.

Wir müssen uns sehen!
Eine solche Bestandsaufnahme zum Thema Antifaschismus und antifaschistische Organisierung kann nicht „nebenbei“ oder nach Feierabend stattfinden. Vielmehr sollten wir uns Zeit nehmen und mal wieder an einem Ort zusammen kommen. Viele Fäden sind abgerissen, das muss nicht so bleiben. Organisierung und Beziehungen wieder aufzubauen, sollte aus unserer Sicht eins der Projekte dieses Jahres sein. Deshalb: Kommt zum antifaschistischen Ratschlag 2023.

Von Gruppen zugesagte Workshops:
KeinRaum der AfD // NS-Verherrlichung stoppen // Was ist Querfront // Die extreme Rechte und der Antifeminismus // Neues im Neukölln-Komplex // Nazis in den Sicherheitsbehörden // Was macht der 3. Weg? // Berlin von Rechts – Register rechter Vorfälle // Erinnerungsarbeit & Gedenkpolitik // HowTo Kiezantifa // Resilienz gegen Repression // Wie gründe ich eine Gruppe und wie bleiben wir bestehen? // Feministische Organisierung uvm.

Ab Freitag, 7. Juli, 18 Uhr bis Samstag 8. Juli, 18 Uhr. In der Schule für Erwachsenenbildung (SFE), Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, 10969 Berlin-Kreuzberg.

Danach Antifa-Demo in Marzahn-Hellersdorf

aktuelle Informationen unter

Kundgebung: Soli mit den Budapest-Antifas

Freitag, 2. Juni 2023, 17:00:

Kundgebung für die von Repression betroffenen Genoss:innen nach den erfolgreichen Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch „Tag der Ehre“ im Februar 2023 in Budapest

NS-Verherrlichung stoppen, in Budapest und anderswo!

Jedes Jahr findet im Februar in Budapest ein internationales Nazi-Treffen, der sogenannte „Tag der Ehre“ statt. Das Spektakel inklusive Wandertag in Wehrmachtsuniformen soll an den sogenannten „Ausbruch“ erinnern – deutsche und ungarische Faschisten versuchten am 11. Februar 1945 aus der Umzingelung Budapests durch die Rote Armee zu entkommen. Was hier als historisches „Gedenken“ gelabelt wird, inklusive Re-Enactment als Programm für die komplette Familie, ist inzwischen ein wichtiges Vernetzungstreffen der neofaschistischen Szene in Europa, mit oft mehreren Tausend Teilnehmenden. Begleitet wird der „Tag der Ehre“ von Rechtsrockkonzerten, NS-Devotionalienverkauf – und von Übergriffen durch Faschist:innen.

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Broschüren-Release und Gespräch zu antifaschistischer Gedenkarbeit

Freitag, 19. Mai ab 20:00 // @ Rote Insel (Nähe S+U Yorckstraße)

Der Westberliner Antifatresen im Mai steht unter dem Zeichen des Erinnerns. In diesem Monat jährt sich erneut der Mord an Dieter Eich, der im Jahr 2000 von Nazis ermordet wurde. Erst kürzlich konnte eine Gedenktafel am Ort des Geschehens, in Berlin-Buch, durchgesetzt und eingeweiht werden. Das langjährige Ringen um einen offiziellen Gedenkort zeigt, wie wichtig antifaschistische, nicht-staatliche Erinnerungsarbeit ist. Die Berliner Gedenkkampagne „Niemand ist vergessen“ arbeitet kontinuierlich daran, dass die Geschichten der Opfer rechter und rassistischer Gewalt nicht verdrängt werden. Die Kampagne veröffentlicht an diesem Tresenabend eine aktuelle Broschüre in Gedenken an Günter Schwannecke, 1992 von Neonazis ermordet, die zum Teil bis heute aktiv sind. Die Antifa Westberlin, die an der Broschüre mitgearbeitet hat, lädt ein, um gemeinsam mit der Initiative Dieter Eich an die Morde zu erinnern, den Opfern zu gedenken und ins Gespräch über Aktualität und Strategie antifaschistischer Gedenkarbeit zu kommen.

SOLIPARTY FÜR DIE ANTIFASCHISTISCHEN GEFANGENEN IN BUDAPEST

13.05.2023 ab 20:00, Stadtteilladen Zielona Góra, Grünbergerstr.73
Berlin-Fhain

Im Februar dieses Jahres fand in Budapest, wie schon viele Jahre zuvor,
mit dem sog. „Tag der Ehre“, einer der grössten Naziaufmärsche in Europa
statt. Auch dieses Jahr nahmen aus ganz Europa mehr als 1500 Nazis und
Faschisten daran teil. Im Rahmen verschiedener antifaschistischer
Gegenproteste wurden mehrere Personen in Budapest verhaftet, sitzen
teils immer noch in U-Haft, und sehen sich nun schweren Anklagen
gegenüber.
Wir wollen auf dieser Soliparty Geld sammeln um die inhaftierten
Antifaschist*innen zu unterstützen.
Also kommt zahlreich. Antifaschismus heisst Widerstand!!!

BANDS:
☆ MUFFENKLAUS (Punk) – https://www.facebook.com/Muffenklaus
☆ MÜLLSCH (Punk/Neukölln) – https://muellsch.nostate.net
☆ GIPSY MAFIA (Politischer Rap, Hip Hop) –
https://www.facebook.com/GipsyMafia

DJ’S:
☆ LUCHA AMADA – https://twitter.com/LuchaAmada
☆ KARACHO RABAUKIN – https://www.mixcloud.com/miriam-karacho-ra-baukin

Westberliner Antifatresen mit Lagebericht aus Nordkurdistan

Westberliner Antifatresen mit Lagebericht aus Nordkurdistan
@Rote Insel S-Yorkstraße // Freitag 21.04. ab 19:30

Kurz vor den Präsidentschaftswahlen in der Türkei wollen wir einen Blick auf die Region werfen. Deshalb sind beim Westberliner Antifatresen Genoss:innen zu Gast, die als Teil einer Delegation der Friedensorganisation IPPNW vor Kurzem in der Grenzstadt Van und beim Newroz-Fest in Amed/Diyarbakir waren. Nach einem Bericht von der Reise und ihren zahlreichen Gesprächen wird es mit Drinks und Musik aus der Dose in die Nacht gehen.