Widerstand gegen den Staatsbesuch von Erdogan organisieren!

 Am 28. und 29. September wird Recep Tayyip Erdoğan nach Berlin kommen. Es gibt viele Gründe gegen diesen Staatsbesuch vorzugehen.Wir möchten unsere solidarische Haltung zur kurdischen Freiheitsbewegung zum Ausdruck bringen und unterstützen das Bündnis „Erdogan not welcome!

Aufruf:

Erdogan ist nicht willkommen!

Ein Diktator kommt nach Berlin – und wird mit allen Ehren empfangen. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan wird Ende September erneut um deutsche Unterstützung für seine Kriegspolitik bitten. Es ist abzusehen, dass auch dieses Mal Waffenverkäufe abgesegnet, Kredite zugesagt und Investitionen in der Türkei vereinbart werden. Der Besuch des deutschen Wirtschaftsministers samt 80-köpfiger Entourage Ende Oktober in der Türkei passt da ins Bild. Der Besuch Erdoğans in Berlin wird Anlass zum Protest für all diejenigen sein, die sich in Deutschland und der Türkei für Demokratie, Freiheit und Frieden einsetzen.

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Gedenkkundgebung in Erinnerung an Günter Schwannecke in Charlottenburg

Wir rufen auf, an der Gedenk-Kundgebung für Günter Schwannecke, Berliner Kunstmaler und ein Todesopfer rechter Gewalt, anlässlich seines 26. Todestages teilzunehmen.

Das Gedenken findet am 29. August 2018, ab 18.00 Uhr, auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz (Pestalozzistraße, Ecke Fritschestraße), in Berlin-Charlottenburg statt. Wir bitten darum, Blumen mitzubringen.

Weitere Informationen auf: guenterschwannecke.blogsport.eu

Antifa-Tresen mit Infoveranstaltung zum Heß-Marsch: „Der Mythos stirbt zuletzt“

Zum Naziverbrecher Rudolf Heß und seinen heutigen AnhängerInnen

Freitag | 27.07 | 20:00 | Schloß 19

Seit dem Suizid von Rudolf Heß im damaligen Kriegsverbrechergefänis  Spandau im Jahr 1987 ranken sich diverse Mythen um den Hiter-Stellvertreter. Wir wollen bei der Info-Veranstaltung über diesen Heß-Mythos aufklären und weitere historische Anknüpfungspunkte heutiger Neonazis benennen. Neben Infos zum Aufmarsch im letzten Jahr und einer Einschätzung zum Aufmarsch am 18. August möchten wir antifaschistische Gegenstrategien mit euch diskuieren um einen jährlichen Großaufmarsch der Nazi-Szene zu verhindern.

 

 

Aufruf gegen den Hess-Marsch 2018! NS-Verherrlichung stoppen!

NS-Verherrlichung stoppen – Die Rechten zu Boden!
Zusammen gegen den Rudolf Heß-Marsch am 18. August in Berlin.

Erneut mobilisieren Neonazis bundes- und europaweit nach Berlin-Spandau um dem Hitlerstellvertreter Rudolf Heß zu gedenken und den deutschen Faschismus zu verherrlichen. Mit der Wiederbelebung der Heß-Märsche droht erneut ein neofaschistischer Großaufmarsch zum jährlichen erinnerungspolitischen Ritual der NS-Szene zu werden. Dieses Vorhaben müssen wir verhindern – gemeinsam und mit vielen unterschiedlichen Mitteln.

 

Aktuelle Infos auf:

nsverherrlichungstoppen.blogsport.eu

Spandauer Bündnis gegen Rechts

 

Info-Veranstaltungen in Berlin:

27.07.2018 | Berlin – Charlottenburg
Uhrzeit: 20:00 Uhr | Schloß 19

04.08.2018 | Berlin-Friedrichshain
18.00 Uhr | Schreina47 (Schreinerstr. 47, 10247 Berlin)

Do. 09.08.2018 | Berlin-Neukölln
20.00 Uhr | Projektraum H48 (Hermannstaße 48, 12049 Berlin)

13.08.2018 | Berlin – Lichtenberg
20.00 Uhr | Magda 19 (Magdalenenstraße 19, 10365 Berlin)

13.08.2018 | Berlin – Wedding
20.00 Uhr | Groni 50 (Groninger Str. 50, 13347 Berlin)

Mi. 15.08.2018 | Berlin-Kreuzberg | Veranstaltung mit letzten Infos zum Heß-Marsch
20:00 Uhr | Aquarium (Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin)

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Sozialchauvinismus bekämpfen-In Gedenken an Dieter Eich

Redebeitrag anlässlich der Gedenkdemonstration an Dieter Eich:

Wir möchten die Demo in Gedenken an Dieter Eich seinen 18. Todestag als Anlass zum antifaschistischen Erinnern und Mahnen nutzen. Dieter Eich wurde Opfer der sozialchauvinistischen Ideologie seiner rechten Mörder. Dass der Hass auf Arme ebenso in bürgerlichen Milieus, der sogenannten “Mitte der Gesellschaft” grassiert, zeigen die Ereignisse der letzten Jahre, die sich rund um den Hansaplatz abspielten.

„Es geht ja um gefühlte Sicherheit. Dass die Bürger an diesem Ort das Gefühl haben, in Ruhe einkaufen zu können“ so rechtfertigt der Grünen-Bürgermeister von Mitte Stephan von Dassel die Räumung eines Camps von Wohnungslosen am Hansaplatz. Mit Hilfe von Ordnungsamt und Polizei haben die Grünen des Bezirks seit Herbst 2017 über 100 Camps von Wohnungslosen räumen lassen. Vorrausgegangen sind wochenlange Kontrollen und Platzverweise, damit nun die Wählerklientel der Grünen ungestört vom Anblick des Elends einkaufen kann. Der soziale Krieg gegen Wohnungslose wird in Berlin überall da geführt, wo Menschen in massiven Notsituationen den Verwertungsinteressen von Gewerbe und Kommerz entgegenstehen.

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