9. Mai – 73. Jahrestag des Sieges: Wer nicht feiert, hat verloren!

Mi. 9. Mai | Ab 14 Uhr | am Treptower Park | Eingang Herkomerstr.

Auch wir unterstützen in diesem Jahr wieder die Feier zum Tag der Befreiung von Nazi-Deutschland im Treptower Park. Durch den rechten Vormarsch vermehren sich nationalistische Erzählungen, welche die Geschichte zu ihren Gunsten umdeuten möchten. Das antifaschistische Fest im Treptower Park leistet u.a. durch Gespräche mit ZeitzeugInnen eine wichtige Erinnerungs- und Gedenkarbeit.

Wir dokumentieren den diesjährigen Aufruf:

„Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!“ lautete der Schwur der Überlebenden am 8./9. Mai 1945 in Europa und in der Welt. Es war der Tag der Befreiung vom nazistischen Joch, der Tag des Sieges über den deutschen Faschismus. Für Millionen Menschen, Opfer der nazistischen Diktatur kam dieser Tag zu spät; für Jüd*innen , Sinti und Roma, Homosexuelle und Zwangsarbeiter*innen. Zu spät aber auch für Kommunist*innen, Sozialdemokrat*innen, Gewerkschafter*innen, Christ*innen und viele politisch antifaschistisch Denkende und Handelnde. Sie und hunderttausende alliierter Soldat*innen, Partisan*innen, Widerstandskämpfer*innen in vielen Ländern mussten für den Sieg und die Befreiung ihr Leben geben, Viele, aber dennoch viel zu wenige Menschen haben Widerstand geleistet.

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Selber machen

Fehlt euch für die nächste Demo noch ein Schild oder ein Transpi? Oder braucht ihr dringend neue Deko für zu Hause?
Wir möchten mit euch Schilder, Aufkleber, Transpis und anderen Propagandastuff herstellen! Schneidet mit uns Schablonen, sprüht oder malt freihand. Wir haben diversen Stuff zum ausprobieren da. Kommt vorbei und lasst uns zusammen die Pinsel und Scheren schwingen. Für gute Musik und günstige Getränke ist gesorgt!

Fr 23.02. | 20 Uhr | Schloßstr.19  | U2 Sophie-Charlotte-Platz

Gedenkkundgebung 9.November

 

 

Gedenkkundgebung und antifaschistische Demonstration in Moabit

9.November 2017 | 17 Uhr | Mahnmal Levtzowstr. Berlin-Moabit

 

„Je weiter ich Richtung Ku’damm ging, desto mehr Menschen waren auf der Straße. Auf einmal knirschten Glasscherben unter meinen Schuhen. Als ich mich umsah, bemerkte ich, dass die Fenster aller jüdischen Geschäfte eingeschlagen waren. Vor einem Laden standen drei SA-Männer und schauten unbeteiligt ins Leere. Ich erinnere mich, dass sie in diesem Moment nichts Menschliches an sich hatten. Ich sah zu Boden und ging weiter. Ich wollte wissen, was geschehen war – obwohl ich das Gefühl hatte, dass mein Leben vorbei wäre, wenn unsere Blicke sich treffen würden.“

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