Die Räume der Neuen Rechten in Westberlin

Die Neue Rechte scheint angekommen in den Bezirksämtern, im Diskurs und der Verschiebung dessen worüber wieder diskutiert werden muss und in den Kiezen und Nachbarschaften mit der alltäglichen Hetze und Ausgrenzung. Andererseits wird es für sie immer schwerer öffentlichkeitswirksame Auftritte ohne Widerstand und Stress zu organisieren. Im Vortrag wird die Raumnahme der Neuen Rechten in Westberlin beschrieben mit dem Fokus darauf, wo sie sich festsetzen konnten, welche strategische Bedeutung unterschiedliche Räume für das diverse Akteursfeld der Neuen Rechten haben und wo sie scheiterten.

 

Fr. 15.12. | 20 Uhr | Schloßstr. 19 – 14059 | U2 Sophie-Charlotte Platz

Tresen ab 20.00
Vortrag und Diskussion ab 20.30

Ratskeller den Stecker ziehen! Die AfD zerschlagen!

06.12. | 18 Uhr | U7 Richard-Wagner Platz

Am 06.12. findet im Ratskeller in Charlottenburg erneut eine Versammlung der AfD statt. Der sogenannte landesweite Stammtisch ist Treffpunkt für diverse Gliederungen und Strömungen der Berliner AfD. Es geht bei diesem Treffen schon lange nicht mehr um die Betreuung von Neumitgliedern. Der Stammtisch dient sowohl dem innerparteilichen Strukturaufbau, als auch der Vernetzung der „Neuen Rechten“.

Durch antifaschistischen Protest gegen den Ratskeller konnte die Bundestagswahlparty im September 2017 dort verhindert werden. Die Betreiber ließen verlautbaren, dass sich die AfD nicht mehr im Ratskeller treffen würde. Dies stellte sich als Lüge heraus um den antifaschistischen Protest zu verhindern und den Ratskeller aus der Verantwortung für faschistische Organisierung zu ziehen. Nur wenige Tage nach der Demo „Kein Raum der AfD“ fand am 04.10.17 erneut ein landesweiter Stammtisch der AfD im Ratskeller statt. Unter den Teilnehmenden waren neben Parteigrößen wie Storch auch Burschenschaftler mit Verbindungen zur Identitären Bewegung. Inzwischen weichen sogar andere AfD-Kreisverbände auf den Ratskeller aus, dieser ist einer der letzten Berliner Räume, in welchen die Partei problemlos Veranstaltungen abhalten kann. So nutzte zuletzt die AfD Pankow am 28.10. die Räume für ihren Bezirksparteitag.Dass sich die Betreiber in Schweigen hüllen und bei antifaschistischen Protest Falschmeldungen streuen ist Taktik und politische Verortung zugleich.

Wir lassen Rassisten keine Ruhe! Deswegen rufen wir am 06.12. zur Kundgebung gegen den landesweiten Stammtisch der AfD in Charlottenburg auf!

06.12. | 18 Uhr | U7 Richard-Wagner Platz

Kein Raum für Rassismus!
Kein Raum für rechte Hetze!
Kein Raum der AfD!

keinraumderafd.blogsport.eu

 

Kampf der inneren Sicherheit – Gegen die IMK in Leipzig!

Bündnis NoIMK gegen die Innenministerkonferenz in Leipzig

Fr. 24.11. | 20 Uhr | Info-Vortrag | Schloßstr. 19 – 14059 | U2 Sophie-Charlotte Platz

Am 7. & 8.12. tagt in Leipzig die Innenministerkonferenz (IMK). Auf der IMK werden innenpolitische Projekte umgesetzt um die Arbeit der Repressionsbehörden zu erleichtern. Der sogenannte „Kampf gegen den Terror“ dient zur Legitimation der Überwachung, welche letztlich die gesamte Gesellschaft trifft. Forderungen wie die bundesweite Schleierfahndung, der Einsatz von Gesichtserkennungssoftware mit Hilfe flächendeckender Video-Überwachung zielen darauf – jede_n jederzeit kontrollieren zu können!

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Freiraum Demo

Sa. 18.11. | 18 Uhr | Freiraum Demo |  U Möckernbrücke

Bundesweit sind viele selbstverwaltete Räume & Projekte durch Verdrängung in ihrer Existenz bedroht! Auch die selbstverwalteten Jugendzentren Potse & Drugstore in Berlin!

Für den Erhalt aller selbstverwalteten Projekte & gegen den Ausverkauf der Stadt!!!

Deshalb am 18.11. gemeinsam für den Erhalt unserer Freiräume auf die Straße!

Blog zur Freiträume Demo

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Kein Raum der AfD!

              

400 Antifaschist_innen auf Demo gegen die AfD und rechte Infrastruktur in Charlottenburg.

 

 

Am 23.09. fand in Berlin-Charlottenburg eine Demonstration im Rahmen der “Kein Raum der AfD” Kampagne statt. Sie zog an Räumen und Instituitionen der “Neuen Rechten”, welche sich in Westberlin etabliert haben, vorbei. Dem Aufruf der Demonstration unter dem Motto: “Kein Raum der AfD – Rechter Infrastruktur den Stecker ziehen!” folgten 400 Antifaschist*innen.
Charlottenburg-Wilmersdorf gilt als Zentrum der “Neuen Rechten” mit bundesweiter Relevanz. Im Bezirk sind Institutionen wie die “Bibliothek des Konservatismus”, die “Junge Freiheit” sowie der Berliner Medienvertrieb” (Hardenbergstraße 12) um den AfD Funktionär Frank Schilling eng miteinander vernetzt.

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Rechter Infrastruktur den Stecker ziehen!

Licht aus für Rechte Infrastruktur in Charlottenburg!
Sa. 23.09. | Antifa Demo | 15 Uhr | Savignyplatz
#keinraum | Flyer Räume der neuen Rechten
 

Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit vielen Jahren bedeutender und sicherer Rückzugsort für alte und Neue Rechte. Hier vernetzen sich Unternehmer_innen, Parteifunktionäre der AfD sowie elitäre Rechte aus dem Umfeld der »Jungen Freiheit« und arbeiten an ihren Traum von einem völkischen Deutschland. Dass sich in diesem Bezirk die AfD gründete ist kein Zufall. Viele Kader der AfD wohnen hier, haben ihre Kanzlei im Bezirk oder Jobs in der »Bibliothek des Konservatismus«, der JF-Redaktion oder im »Berliner Medienvertrieb«, welcher u.a. die JF und das völkische Magazin »eigentümlich frei« vertreibt. Die Wege sind kurz, die Verbindung zwischen Partei, Zeitung, Stiftung und Bibliothek eng.

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