Aufruf gegen den Hess-Marsch 2018! NS-Verherrlichung stoppen!

NS-Verherrlichung stoppen – Die Rechten zu Boden!
Zusammen gegen den Rudolf Heß-Marsch am 18. August in Berlin.

Erneut mobilisieren Neonazis bundes- und europaweit nach Berlin-Spandau um dem Hitlerstellvertreter Rudolf Heß zu gedenken und den deutschen Faschismus zu verherrlichen. Mit der Wiederbelebung der Heß-Märsche droht erneut ein neofaschistischer Großaufmarsch zum jährlichen erinnerungspolitischen Ritual der NS-Szene zu werden. Dieses Vorhaben müssen wir verhindern – gemeinsam und mit vielen unterschiedlichen Mitteln.

 

Aktuelle Infos auf:

nsverherrlichungstoppen.blogsport.eu

Spandauer Bündnis gegen Rechts

 

Info-Veranstaltungen in Berlin:

27.07.2018 | Berlin – Charlottenburg
Uhrzeit: 20:00 Uhr | Schloß 19

04.08.2018 | Berlin-Friedrichshain
18.00 Uhr | Schreina47 (Schreinerstr. 47, 10247 Berlin)

Do. 09.08.2018 | Berlin-Neukölln
20.00 Uhr | Projektraum H48 (Hermannstaße 48, 12049 Berlin)

13.08.2018 | Berlin – Lichtenberg
20.00 Uhr | Magda 19 (Magdalenenstraße 19, 10365 Berlin)

13.08.2018 | Berlin – Wedding
20.00 Uhr | Groni 50 (Groninger Str. 50, 13347 Berlin)

Mi. 15.08.2018 | Berlin-Kreuzberg | Veranstaltung mit letzten Infos zum Heß-Marsch
20:00 Uhr | Aquarium (Skalitzer Str. 6, 10999 Berlin)

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Sozialchauvinismus bekämpfen-In Gedenken an Dieter Eich

Redebeitrag anlässlich der Gedenkdemonstration an Dieter Eich:

Wir möchten die Demo in Gedenken an Dieter Eich seinen 18. Todestag als Anlass zum antifaschistischen Erinnern und Mahnen nutzen. Dieter Eich wurde Opfer der sozialchauvinistischen Ideologie seiner rechten Mörder. Dass der Hass auf Arme ebenso in bürgerlichen Milieus, der sogenannten “Mitte der Gesellschaft” grassiert, zeigen die Ereignisse der letzten Jahre, die sich rund um den Hansaplatz abspielten.

„Es geht ja um gefühlte Sicherheit. Dass die Bürger an diesem Ort das Gefühl haben, in Ruhe einkaufen zu können“ so rechtfertigt der Grünen-Bürgermeister von Mitte Stephan von Dassel die Räumung eines Camps von Wohnungslosen am Hansaplatz. Mit Hilfe von Ordnungsamt und Polizei haben die Grünen des Bezirks seit Herbst 2017 über 100 Camps von Wohnungslosen räumen lassen. Vorrausgegangen sind wochenlange Kontrollen und Platzverweise, damit nun die Wählerklientel der Grünen ungestört vom Anblick des Elends einkaufen kann. Der soziale Krieg gegen Wohnungslose wird in Berlin überall da geführt, wo Menschen in massiven Notsituationen den Verwertungsinteressen von Gewerbe und Kommerz entgegenstehen.

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26.05 | Antifa-Demo gegen neue Rechte und Naziaufmarsch

Am Wochenende um den 26./27. Mai wollen diverse RassistInnen in Berlin aufmarschieren. Doch es wird Gegenwehr organisiert. Wir möchten dazu aufrufen sich an den Gegenaktionen zu beteiligen.Bereits einen Tag vor der AfD-Großdemonstration wird eine Antifa-Demo gegen neurechte Strukturen in Charlottenburg-Wilmersdorf stattfinden. Am 26. Mai plant die neonazistische Gruppe “Hand in Hand” einen Aufmarsch unter dem Motto: “Frei-Sozial & Souverän“ durch die City-West. Die City-West ist besonders seit dem islamistischen Anschlag von Anis Amri am Breitscheidplatz ein beliebtes Terrain rechter Mobilisierungen, um die Tat für faschistische Propaganda zu nutzen.

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27.05 | Chaos statt AfD!

2017 schaffte die AfD es als erste offene rassistische, sexistische und rechtsradikale Partei in den Bundestag einzuziehen. 2018 will sie nun den zweiten logischen Schritt tun. Sie hat für den 27.05.2018 in Berlin einen Aufmarsch mit fünfstelliger Teilnehmer*innenzahl angekündigt. Sollte dies gelingen, wäre dies einer der größten deutschen Nazi-Aufmärsche der Bundesrepublik in den letzten Jahren. Die AfD hat angekündigt, dass sie mit diesem Aufmarsch endgültig die Einheit aus einer rechtskonservativen bis nationalistisch völkischen Partei und der extrem rechten Bewegung besiegeln will. Dies würde der AfD dazu verhelfen, sich als Speerspitze der parlamentarischen und außerparlamentarischen Rechten zu etablieren.
Für uns als Teil der radikalen Linken ist klar, dass eine Verhinderung des Nazi-Aufmarsches nicht ohne weiteres zu einer besseren Gesellschaft führen wird, sondern das dies nur durch ein aktives Wirken unsererseits in unseren Kiezen und in unserem Alltag geschehen kann.
Trotzdem ist es mehr als geboten, den AfD-Aufmarsch mit allen notwendigen Mitteln zu sabotieren. Alles andere stärkt AfD, *gidas sowie konservative bis extrem rechte Strukturen.
Nazis, Rassist*innen und deutsche „Wutbürger*innen“ werden nicht aufhören zu hetzen, Menschen zu bedrohen oder anzugreifen. Am Tag des AfD-Aufmarsches werden wir diesem Mob zeigen, was wir von ihm halten.

All our friends are bad kids! Gemeinsam mit euch allen wollen wir den Preis für die AfD sowie für den AfD-Aufmarsch in die Höhe treiben.

Für eine linksradikale Praxis und einen konsequenten Antifaschismus!

27.05.2018 | Berlin | Chaos statt AfD

Mehr Infos auf chaosstattafd.blackblogs.org

 

9. Mai – 73. Jahrestag des Sieges: Wer nicht feiert, hat verloren!

Mi. 9. Mai | Ab 14 Uhr | am Treptower Park | Eingang Herkomerstr.

Auch wir unterstützen in diesem Jahr wieder die Feier zum Tag der Befreiung von Nazi-Deutschland im Treptower Park. Durch den rechten Vormarsch vermehren sich nationalistische Erzählungen, welche die Geschichte zu ihren Gunsten umdeuten möchten. Das antifaschistische Fest im Treptower Park leistet u.a. durch Gespräche mit ZeitzeugInnen eine wichtige Erinnerungs- und Gedenkarbeit.

Wir dokumentieren den diesjährigen Aufruf:

„Nie wieder Faschismus – Nie wieder Krieg!“ lautete der Schwur der Überlebenden am 8./9. Mai 1945 in Europa und in der Welt. Es war der Tag der Befreiung vom nazistischen Joch, der Tag des Sieges über den deutschen Faschismus. Für Millionen Menschen, Opfer der nazistischen Diktatur kam dieser Tag zu spät; für Jüd*innen , Sinti und Roma, Homosexuelle und Zwangsarbeiter*innen. Zu spät aber auch für Kommunist*innen, Sozialdemokrat*innen, Gewerkschafter*innen, Christ*innen und viele politisch antifaschistisch Denkende und Handelnde. Sie und hunderttausende alliierter Soldat*innen, Partisan*innen, Widerstandskämpfer*innen in vielen Ländern mussten für den Sieg und die Befreiung ihr Leben geben, Viele, aber dennoch viel zu wenige Menschen haben Widerstand geleistet.

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