Rechter Infrastruktur den Stecker ziehen!

Licht aus für Rechte Infrastruktur in Charlottenburg!
Sa. 23.09. | Antifa Demo | 15 Uhr | Savignyplatz
#keinraum | Flyer Räume der neuen Rechten
 

Der Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf ist seit vielen Jahren bedeutender und sicherer Rückzugsort für alte und Neue Rechte. Hier vernetzen sich Unternehmer_innen, Parteifunktionäre der AfD sowie elitäre Rechte aus dem Umfeld der »Jungen Freiheit« und arbeiten an ihren Traum von einem völkischen Deutschland. Dass sich in diesem Bezirk die AfD gründete ist kein Zufall. Viele Kader der AfD wohnen hier, haben ihre Kanzlei im Bezirk oder Jobs in der »Bibliothek des Konservatismus«, der JF-Redaktion oder im »Berliner Medienvertrieb«, welcher u.a. die JF und das völkische Magazin »eigentümlich frei« vertreibt. Die Wege sind kurz, die Verbindung zwischen Partei, Zeitung, Stiftung und Bibliothek eng.

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Demo gegen den „Marsch für das Leben“

Sa. 16.09. | 10:30 Uhr | U-Wittenbergplatz

Am 16. September wollen selbsternannte „Lebensschützer“ mal wieder durch Berlin ziehen. Das Bündnis dieses reaktionären Haufens reicht von christlichen Fundis bis hin zur AfD. Die „Lebensschützer“ greifen das Selbstbestimmungsrecht von Frauen an und fordern u.a. ein Verbot der Schwangerschaftsabbrüche.

Gegen den „Marsch für das Leben“ wird seit Jahren erfolgreich Widerstand organisiert. Am 16.09. beginnt die queer-feministische Demonstration um 10.30 Uhr am U-Bhf. Wittenbergplatz. Alle hin da!

Aufruf und Infos zu den Gegenprotesten auf: whatthefuck.noblogs.org

Recherche-Broschüre zur Berliner AfD erschienen

Während die ersten Wahlplakate für die Bundestagswahl Ende September 2017 von den Masten hängen, wurde die zweite Auflage der Broschüre „Wer ist die Berliner AfD“ veröffentlicht.  Besonderes Augenmerk liegt auf den Organisationsangeboten für Jugendliche und von der AfD genutzte Räume. Wir wollen mit der Broschüre die Grundlagen für zielgerichtete antifaschistische Arbeit im Bundestagswahlkampf 2017 geben und dazu anregen die Infrastruktur der AfD zu schwächen.Die Neuauflage bietet Infos über die Verbindung zwischen der AfD und diversen Burschenschaften in Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf.

https://www.antifa-berlin.info/sites/default/files/dateien/artikel/zweiteauflage_web2.pdf

Vor genau 25 Jahren ereignete sich das rassistische Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Eine Woche später wurde im Berliner Stadtteil Charlottenburg Günter Schwannecke von Neonazis ermordet. Die zeitliche Nähe ist kein Zufall, bundesweit kam es 1992 zu Serien rechter Angriffe, welche oftmals tödlich endeten. Die Täter fühlten sich durch den Applaus der deutschen Mehrheitsgesellschaft bestätigt, eine Generation von Neonazis begriff sich als Vollstrecker des Volkswillens. Der gesellschaftliche Rassismus wurde damals von dem Staat und Parteien befördert. Bereits vor dem Pogrom von Hoyerswerda 1991 startete die CDU eine Hetz-Kampagne gegen Geflüchtete um das Grundrecht auf Asyl auszuhebeln. Die Betroffenen von Hoyerswerda und Rostock wurden weggekarrt und sollten vergessen werden. Ein Jahr später folgte die Politik dem deutschen Mob und hebelte mit Zustimmung der SPD als damaliger Oppositionspartei das Grundrecht auf Asyl aus. Das Beispiel zeigt, dass staatliche Erinnerungspolitik für eine kritische Analyse rechter Übergriffe und Aufarbeitung des gesellschaftlichen Rassismus vollkommen unzureichend ist.
Seit vielen Jahren kämpfen daher Gedenkinitiativen für ein aktives Erinnern an die Betroffenen rechter Gewalt und für lückenlose Aufklärung der Fälle. Wir möchten mit den Gedenkinitiativen an Burak B., Nguyen Châu und Do Anh Lân (angefragt) sowie der Initiative für ein Gedenken an Günter Schwannecke Möglichkeiten und Grenzen nichtstaatlicher Gedenkinitiativen diskutieren und neben der Aufarbeitung von Vergangenem auch einen kritischen Blick in die Zukunft werfen.

Veranstaltung im Rahmen des Antifa Tresen 

 Freitag 22.08.17 | 20:00 | Schloß 19 | Schloßstr. 19 | Charlottenburg 

Niemand ist vergessen! In Gedenken an Günter Schwannecke

Günter Schwannecke wurde am 29. August 1992 in Berlin-Charlottenburg von einem Neonazi niedergeschlagen und starb am 5. September 1992 an den Folgen. Die Günter-Schwannecke Gedenkinitiative ruft für den 29.08.17 zur Gedenkkundgebung auf.

Vor genau 25 Jahren ereignete sich das rassistische Pogrom von Rostock-Lichtenhagen. Eine Woche später wurde im Berliner Stadtteil Charlottenburg Günter Schwannecke von Neonazis ermordet. Die zeitliche Nähe ist kein Zufall, bundesweit kam es 1992 zu Serien rechter Angriffe, welche oftmals tödlich endeten. Die Täter fühlten sich durch den Applaus der deutschen Mehrheitsgesellschaft bestätigt, eine Generation von Neonazis begriff sich als Vollstrecker des Volkswillens. Der gesellschaftliche Rassismus wurde damals von dem Staat und Parteien befördert. Bereits vor dem Pogrom von Hoyerswerda 1991 startete die CDU eine Hetz-Kampagne gegen Geflüchtete um das Grundrecht auf Asyl auszuhebeln. Die Betroffenen von Hoyerswerda und Rostock wurden weggekarrt und sollten vergessen werden. Ein Jahr später folgte die Politik dem deutschen Mob und hebelte mit Zustimmung der SPD als damaliger Oppositionspartei das Grundrecht auf Asyl aus. Das Beispiel zeigt, dass staatliche Erinnerungspolitik für eine kritische Analyse rechter Übergriffe und Aufarbeitung des gesellschaftlichen Rassismus vollkommen unzureichend ist.
Seit vielen Jahren kämpfen daher Gedenkinitiativen für ein aktives Erinnern an die Betroffenen rechter Gewalt und für lückenlose Aufklärung der Fälle. Wir möchten mit den Gedenkinitiativen an Burak B., Nguyen Châu und Do Anh Lân (angefragt) sowie der Initiative für ein Gedenken an Günter Schwannecke Möglichkeiten und Grenzen nichtstaatlicher Gedenkinitiativen diskutieren und neben der Aufarbeitung von Vergangenem auch einen kritischen Blick in die Zukunft werfen.

Gespräch über Gedenkpolitik  | Fr. 22.08. | 20 Uhr | Schloßstr. 19 | Charlottenburg 

Gedenkkundgebung | 29. 08. | 18 Uhr | Günter-Schwannecke-Spielplatz | Pestalozzistr. Ecke Fritschestr. | Charlottenburg

Mehr Infos: http://guenterschwannecke.blogsport.eu/