Dienstagsgespräche wieder regelmäßig in Charlottenburg

Seit 1991 finden in Charlottenburg-Wilmersdorf die sogenannten Dienstagsgespräche des Neonazis Hans-Ulrich Pieper (NPD) statt. Piepers Mission ist die Vernetzung von völkisch denkenden Eliten in verschiedenen Lebensbereichen. So finden sich unter den bisherigen Referenten Militärs, Diplomaten, Polizisten, Unternehmer und viele weitere gescheiterte Gestalten.

Das Format der Dienstagsgespräche ist darauf ausgerichtet eine Brückenfunktion von rechtskonservativen bis hin zu Neonazis zu ermöglichen. Das aktive Bewerben der Dienstagsgespräche bei “Bärgida” und Teilen der Berliner AfD verdeutlichen dies.

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Antifa-Tresen mit Veranstaltung „Wohnraumwüste West-Berlin“

Der September wird noch einmal heiß!
Die Bewegung von Berliner Mieter*innen formiert sich zusehends und Seehofer wird einigen Gegenwind ernten, wenn
er sich mit Lobby, Industrie und Spekulant*innen in Berlin zum sogenannten “Wohngipfel” trifft. Auch in Charlottenburg und dem gesamten Berliner Westen wird Wohnraum knapper, teurer und die Suche danach immer mehr zur Erniedrigung. Wie können wir uns hier lokal organisieren? Wie sieht Widerstand im Berliner Westen aus und gibt es solidarische Formen des Kampfes?

31.August 2018 | Ab 20:00 | Schloßstr. 19 | 14059 Charlottenburg

AfD raus aus der Zitadelle Spandau! Just beat it!

Kundgebung gegen AfD Sommerfest in der Zitadelle Spandau
Di. 04.09.18 | 17.00 Uhr
Anreisetreffpunkt Gesundbrunnen (Gleis 2): 16 Uhr

Am 04.09.2018 wird die AfD Fraktion des Abgeordnetenhauses wieder in die Zitadelle in Spandau einkehren. Vorgeblich wird gesagt, sie wollen dort ein „Sommerfest“ feiern, doch was diese Partei in Wirklichkeit feiert ist in den letzten Jahren mehr als deutlich geworden: Rassismus, Sexismus, Nationalismus und eine Politik für die Reichsten dieser Gesellschaft.
Auch in der BVV Spandau tobt seit Längerem ein Streit darum, ob es legitim ist, so einer menschenverachtenden Partei die Räume der historisch bedeutungsvollen Zitadelle für private Parteiveranstaltungen zu überlassen. Genau hier müssen wir ansetzen und dürfen nicht lockerlassen.
Es liegt auch an uns deutlich zu machen, dass wir einer weiteren Überlassung der Räumlichkeiten der Zitadelle an die gefährlichen Neofaschist*innen nicht schweigend zusehen werden. Wir bleiben dabei und fordern „Kein Raum der AfD!

Kommt zur Kundgebung vor der Zitadelle Spandau und macht der AfD ihren hoffentlich letzten Aufenthalt dort so ungemütlich wie möglich!

 

Widerstand gegen den Staatsbesuch von Erdogan organisieren!

 Am 28. und 29. September wird Recep Tayyip Erdoğan nach Berlin kommen. Es gibt viele Gründe gegen diesen Staatsbesuch vorzugehen.Wir möchten unsere solidarische Haltung zur kurdischen Freiheitsbewegung zum Ausdruck bringen und unterstützen das Bündnis „Erdogan not welcome!

Aufruf:

Erdogan ist nicht willkommen!

Ein Diktator kommt nach Berlin – und wird mit allen Ehren empfangen. Der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan wird Ende September erneut um deutsche Unterstützung für seine Kriegspolitik bitten. Es ist abzusehen, dass auch dieses Mal Waffenverkäufe abgesegnet, Kredite zugesagt und Investitionen in der Türkei vereinbart werden. Der Besuch des deutschen Wirtschaftsministers samt 80-köpfiger Entourage Ende Oktober in der Türkei passt da ins Bild. Der Besuch Erdoğans in Berlin wird Anlass zum Protest für all diejenigen sein, die sich in Deutschland und der Türkei für Demokratie, Freiheit und Frieden einsetzen.

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Gedenkkundgebung in Erinnerung an Günter Schwannecke in Charlottenburg

Wir rufen auf, an der Gedenk-Kundgebung für Günter Schwannecke, Berliner Kunstmaler und ein Todesopfer rechter Gewalt, anlässlich seines 26. Todestages teilzunehmen.

Das Gedenken findet am 29. August 2018, ab 18.00 Uhr, auf dem Günter-Schwannecke-Spielplatz (Pestalozzistraße, Ecke Fritschestraße), in Berlin-Charlottenburg statt. Wir bitten darum, Blumen mitzubringen.

Weitere Informationen auf: guenterschwannecke.blogsport.eu

Antifa-Tresen mit Infoveranstaltung zum Heß-Marsch: „Der Mythos stirbt zuletzt“

Zum Naziverbrecher Rudolf Heß und seinen heutigen AnhängerInnen

Freitag | 27.07 | 20:00 | Schloß 19

Seit dem Suizid von Rudolf Heß im damaligen Kriegsverbrechergefänis  Spandau im Jahr 1987 ranken sich diverse Mythen um den Hiter-Stellvertreter. Wir wollen bei der Info-Veranstaltung über diesen Heß-Mythos aufklären und weitere historische Anknüpfungspunkte heutiger Neonazis benennen. Neben Infos zum Aufmarsch im letzten Jahr und einer Einschätzung zum Aufmarsch am 18. August möchten wir antifaschistische Gegenstrategien mit euch diskuieren um einen jährlichen Großaufmarsch der Nazi-Szene zu verhindern.